Schach. 361
auch durch Mechanik, nämlich durch ein eigenesTriebwerk, oder durch eine dem bekannten Storch-schnabel ähnliche Einrichtung, so auch das Nickendes Kopfes und Schütteln desselben kann durch ei-nige Züge und Federn ohne große Mühe veranstal-tet werden. Zu diesem Zwecke dienen die Qua-dranten und die oben angeführten Schnüre in dergrößeren Abtheilung. Was indessen in der Ma-schine von Rädern, Hebeln, Rollen rc. zu sehen war,ist zu keinem andern Zweck vorhanden, als die wiß-begierigen Forscher irre zu leiten,
Nach dem Hofrath von Eckartshausenkönnte man auch noch auf eine andere, als die ebenangeführte, Art den Menschen in der Maschine ver-stecken, so daß es unmöglich entdeckt werden könnte,nämlich: Man bringe in der Maschine eine ArtWinde an, wie man dergleichen in Frauenklöstern beiher Pforte hat, in die man Alles legt, wenn manetwas in das Kloster bringen will. Diese muß zweitiefe Höhlungen haben, in einer derselben sind nichtsals Räder, Federn, Schnüre, Flaschenzüge rc. inder andern ist der Mensch verborgen. Sobald nunder Künstler die Maschine den Zuschauern von hin-ten zeigt, dreht er die Winde herum, daß die mitRädern rc. angefüllte Höhlung den Zuschauern znGesicht kommt; und zeigt er ihnen die Maschinevon vorne, so dreht er die Winde wieder um. Aufdiese Weise kann der Verborgene nie von den Zu-schauern entdeckt werden.
Nach dem ebengenannten Schriftsteller kannI man sich bei dem Spiele selbst für jedes Feld eine
! Nummer denken, wodurch man sie von den andern
zu unterscheiden weiß, und diese Nummer der ver-borgenen Person durch eine gewisse Stellung odexdurch die Zahl der Finger, die man ihr zeigt, oder> durch gewisse Worte rc. verständlich machen, Eß