Schachfeld. Schachspiel. 369
trg bewegen, abstammen; s. Schacher. UnserHandel und handeln haben einen ähnlichenUrsprung. Das Niedersächsische schachern, lautund unverständig lachen, gehört zu unserm schäkern.Schachfeld, die Felder des Schachbretts, s. dieses.Schacht, s. Schach, eine Münze, oben, S. z66.Schachkreuz, s. unter Kreuz, Th. 49, S. 75.Gchachkraut, Pfriemenkraut, 8 paiiiumseopsriuni l6inn., s. Th. H2, S. 401.Wahrscheinlich wegen der spitzigen Blätter vonschachen abgeleitet, welches auch in eine scharfeSpitze zulaufen, desgleichen stechen bedeutet hat.Schachmatt, * ein im Schachspiele übliches Wort,welches nur beim Könige gebraucht wird, wennnämlich demselben alleZugänge so beseht sind, daßer keinen Zug mehr thun kann und sich ergebenmuß; s. oben, unter Schach, S. 2Z6. In wei-terer Bedeutung wird es im gemeinen Leben auchfür völlig entkräftet und kraftlos gebraucht. Schach-matt seyn. Es ist als ein Nebenwort am üb-' liebsten, wird aber zuweilen auch als ein Bei-wortgebraucht, z.B. ein schachmatterKönig.Schachschmetkerlmg, s. unter Schmetterling.Schachspiel, s. oben, Schach,. S. 221 u. f. —
- Das mechanische Schachspiel, oder der,-mechanische Schachspieler des Hrn. vonKempele, s. daselbst, S. Z49. Der Schach-spieler, eine Person, die im Schachspiele geübtist oder Schach spielt.
* Jtal. Scsccc» MLtto, Französisch Lclree etmat, richtiger Lcliea--t mLr. So deutsch dieses Wort auch aussieht, so morgenländisch'st es. Die erste Halste-ist Las Arabische Sctiacli, der König, unddie letzte das Morgenlandische mar, todt, Hebräisch OO- Wenn deralonig im Schachspiele in diesem Zustande der Ohnmacht ist, der demganzen Spiele ein Ende macht, so sagen die Araber Scvualr-mat,die Perser aber Scir-inri, das ist, der König ist todt oder über-wunden. (Adelung.)
Oec. leckn. Enc. 6XXXVIII. Theil. Aa