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einem Deckel von Roheisen oder Stein zu bedecken.Dieser Deckel muß aber eine Oessnung von ; bis6 Zoll zum Durchlässen der Dämpfe haben. Mankann in diese, um noch sicherer zu gehen, ein Roheeinpassen, durch welches die Dämpfe abziehen.
Die Beschickung des Schachtofens passirt zuerstden Röstn ngsrapm, das heißt, den obersten Theildes Ofens, welcher nach Verschiedenheit seiner Höheeinen höheren oder niederen Raum einnimmt. Mankann diesen Raum oder vielmehr Theil bis zu dersogenannten Rast, einer den Eisenhohöfen vorzüglicheigenen Vorrichtung, rechnen. In älteren Zeitenmachte man nämlich da, wo sich der Schacht inder Form zu verengen anfängt, einen, mehrere Zollehervorragenden, Absah oder Kranz, welchen man mitdiesem Namen belegte» Dq man aber gewahrte,daß aus diesem Kranze immer rohes Erz liegenblieb, so führte man die Verengung allmählig ohnediesen Kranz, und nennt den Raum, da die Ver-engung anfängt, den Rast. Bei hohen Oefen nimmtHäher der Röstungsraum wohl i6 bis 20 Fuß, beiniedrigen Schachtofen aber nur 4 bis 10 Fuß ein.Der Name Rast wird verschieden erklärt. Einigeleiten ihn von dem Niederdeutschen Worte raste«,ruhen. Andere aber von rösten ab. Dq nun dieErze in diesem Raume gut rösten und zur Schmel-zung mehr vorbereitet tiefer in den Ofen kommen,so kann der Name wohl von dem letzteren Worteabstammen. Hieraus, aus dem'Raste, ergiebt sichauch die Ursache der vortheilhaften Verlängerungder Ofenschächte, und warum man in manchen Fal-len die besondere Röstung der Erze ersparen kann.
Die Schmelzung der Erze erfolgt/ je nachdemdas Gebläse des Ofens oder vielmehr im Ofen stär-ker oder schwächer, oder das Erz strenger oder leicht-flüssiger ist, 2, z bis 4 Fuß hoch über der Form