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Schacht.
nämlich: i) Die Schmelzung über das Augeund 2) die Schmelzung über die Spur.Bei der ersteren läuft die geschmolzene Masse aufeiner nach der Vorwand zu schüssigen Sohle sogleichaus dem Ofen und sammelt sich außerhalb des Ofensin einem Vorherde; bei letzterer dagegen bleibt diegeschmolzene Masse bis auf eine gewisse Höhe imOfen stehen, bis es über den Herd abläuft oderdurch das Stechen abgezapft wird. Zu der Schmel-zung über das Auge wird der Herd auf ver-schiedene Arten zugemacht. Bei dem Verschmelzender güldischen und silberhaltigen Bley- und Kupfer-erze schlägt man den Herd oder die Sohle ausGc-stüben auf den Sohlstein und schmelzt mit einemoder zwei Augen oder Vortiegeln. Im letzterenFalle heißt der Ofen ein Bcillenofen. Wenndie geschmolzene Masse von der scharf liegendenFläche im Ofen durch eine kleine Oeffnung unterder Vorwand, welche das Auge heißt, sogleich vordem Auge in eine aus Lehm oderGestübe geschlageneVertiefung stießt, aus welcher sie gestochen oder ge-schöpft werden kann, so wird dieses Schmelzung mitdem Augentiegel genannt. Wenn aber zweiAugentiegel vor dem Ofen liegen, in welche wech-selweise geschmolzen wird, und wo dann die Au-gentiegel selbst Stichherde abgeben, so heißtdieses Schmelzung über den Brillenofen. Juden Zinnöfen liegt statt des Gestübe - Herdeseine Steinplatte mit einer kleinen Vertiefung, eben-falls ein wenig nach dem Vorherde zu schlissig, aufwelcher die geschmolzene Masse durch das Äugelnden Augentiegel fließt. Der Frischofen auf den Sei-gerhütten, ist mit einem Augentiegel, und statt desStichherdes, mit einer Pfanne aus Gußeisen, derSeigerpfanne, versehen. Unter Stich Herd wirdimmer die Vertiefung in der Hüttensohle verstanden,