Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
Seite
395
JPEG-Download
 

Schacht. W

Schächte komme, wird es nöthig seyn^ den Gruben-bau erst näher zu erklären.

Der Grubenbau, die Grubßnbaukunst§ist eine Wissenschaft, welche zeigt, wie man dieErze oder Mineralien aus der Erde vortheilhaft ge-winnen kann. Ein jeder, der sich daher der Perg-werkskunde oder Wissenschaft widmen und Bergwerkebauen will, muß sich zuerst damit beschäftigen, wieer die durch die Mineralogie, die Probirkunst unddie Geognostik erkannte Mineralien aus dep Erdehervorbringen oder zu Tage fördern will. Hierzusind gewisse Werkzeuge nöthig, um durch Hülfe der-selben bequem in die Erde zu kommen, die Mine-ralien darin zu bearbeiten und mit Portheil an denTag zu bringen. Ueberhaupt sind zum Grubenbauhinreichende Mittel nöthig, welche in Werkzeugenund Gebäuden bestehen, Die Werkzeuge, welche zumGrubenbau nöthig sind, lassen sich überhaupt in zweiKlassen bringen: nämlich in einfache und zusam-mengesetzte. Von den einfachen Werkzeugenwerden einige von den Bergleuten das Gezähegenannt; sie werden zum Zertrennen der zusammen,gehäuften Mineralien, welches man die Gewin-nung nennt, angewendet, andere werden dagegen,zu der Herausschaffung dieser Mineralien aus derTiefe der Erde gebraucht, Das Gezähe, s.Th. ig,S- Z 79 , Welches man zur Gewinnung der festenMineralien gebraucht, besteht in dem Gruben lichte,Th. 20, S. i6o; der Letthaue, Keilhaue^s, Th. 2o, S. 586; dem Schlägel, f. unter S:dem Eisen, eine Art Meiffel; dem Spitzham-mer,s. Th.2i, S. Z27; dem Fimmel, s.Thirz,Z57; dem Schramspies, s. unter S; denzStufeisen, s daselbst; dem Bohrer, s.Th. 6 ,A 159; dem Krätzer, s. Th. 47, S. Frz; demWscher^ s, zinter W; der Patrone^, ein übex