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Schacht.
Künste und Maschinen herunterläßt oder heraufzieht.Die zwei kurzen Seiten in einem Schachte, welchesich meistens nach dem Streichen des Ganges zubefinden, nennt man die Stöße des Schachtes; diebeiden andern langen Seiten desselben find nach demHangenden und Liegenden zu. Ueberhaupt nennt manstets die lange Seite den langen, und die breiteSeite den kurzen Stoß, die Höhe aber die Tiefeund das Ende die Sohle oder das Gesenke desSchachtes, den Aufwurf von Bergen aber die Halde.Zuweilen heißt bei den Schächten, die aus Fahr-und Treibschächten bestehen, der kurze Stoß an demFahrschacht, worin man auf- und absteigt, derFahr-stoß oder der obere Stoß, der kurze Stoß an demTreibschachte hingegen, wodurch man die Erze undBerge zu Tage treibt, der Treibstoß oder der untereStoß, beide aber die Schachtstöße.
Man kann die Schächte aus einem dreifachenGesichtspunkte betrachten: i) In Hinsicht auf ihreRichtung gegen den Horizont; s. weiter unten,saigere, flache und donlägige Schächte. 2)In Rücksicht des Ortes, wo sie ihren Anfang neh-men, da sie dann, sie mögen saiger oder stach seyn,vom Tage Hereingehen, oder erst von einem Stollenoder einer Strecke anfangen; die ersten nennt manTagesch ächte, die anderen Gesenke. z)Jn Rück-sicht des Endzwecks, wozu sie niedergemacht werden,und da dienen sie entweder um Bergwerke zu ent-decken, oder um die schon entdeckten oder erschürftengehörig bearbeiten zu können. Die ersten heißenSchürfschachte oder Schürfe, und sie werdenFundschächte genannt, wenn man in ihnen dasBergwerk zuerst entdeckt oder entblößt, und wo zu-erst Kübel und Seil eingehängt worden. Die ande-ren bekommen nach der Verschiedenheit ihres Ge-