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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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418 Schacht.

rückhalte. Sobald man aber in diesen Pfählen einScück abgesunken hat, so legt man, ehe man nochunter die Pfähle abteuft, ein verlorenes Gevim.Bei dem Abtreiben schlägt man hinter jedem Pfahlund zwar zwischen diesen und den Schweif des obernPfahls einen Pfandkeil, damit die Pfähle an dieIöcher gedrückt werden und nicht davon abgehen,s. oben, Verlorne Zimmerung. Ist der Trieb-sand sehr fließend, so bedient man sich der Damm-planken und verstopft in beiden Fällen die Fugenmit Moos. Oefters versieht man in dem festen Ge-steine diese Verzimmerung mit kleinen Pfählen, dannlegt man aber unter jede Kappe einen Tragstempel.

Nau führt an, daß es nicht schwer seyn wür-de nach richtigen mechanischen Grundsätzen zu be-stimmen, wie viele Schachtkränze auf Lagerbäumevon einer gewissen Dicke gelegt werden könnten, wennman vorher durch Versuche ausmittelte, wie vielGewicht ein Baum von einer gewissen Dicke undeiner gewissen Art Holz tragen kann, ohne mit derLast zu sehr beschwert zu werden. Es ist hierbeiauch zu bemerken, daß, da das Gebirge von allenvier Schachtstößen gegen alle Schachtkränze drück!und sie dadurch fest zusammen hält, ihre, auf dieLagerbäume niederdrückende, saigere Schwere auch folg-lich nicht so groß seyn kann, als ein Gewicht, wel-ches im Freien darauf ruhen würde. Gewöhnlichhandelt man hierin nach den Regeln der Erfahrung,und weil man bei einem so vieler Gefahr unterwor-fenen Gegenstand immer lieber zu viel, als zuwe-nig Vorsicht gebraucht, so legt man die Lagerbauniein Hauptschächten gemeiniglich z—4 Klafter auSein«ander, indessen muß man sich nach der Beschaff^' >heitdes Gesteines richten; denn dadieBühnenlöcher, so !viel als möglich, in festes haltbares Gestein go>