Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht. 417

hinter zwei Paar Jöcher in allen vier Stößen ganz.runde, halbrunde oder platte Pfähle, und damit sichdie Jöcher nicht sehen, schlägt man in allen vierEcken stets zwischen zwei Paar Jöcher Bolzen odergerade stehende Stempel, und damit sich auch dasganze Gezimmer nicht sehe, so legt man alle r, r2 bis z Lachter Tragstempel unter. Ist der Druckin einem solchen Schachte sehr groß oder ist einFahrschacht nöthig, so verwandruthe man denselben,wie bei den Bohlenjöchern im nassen Schachte, sioben, entweder mit Wandrurhen und Einstrich,bohlen oder mit schrägstehenden Stempeln und! Dielen, und mache in denselben Fahrten. Will^ man die Wandruthen sparen, so schlage man zwi.schen die Jöcher, in der Gegend, wo der Zieh.schacht von dem Fahrschachte abgeschieden werdensoll, bloße Einstriche, die vorne, wo sie abgeschnit.ten werden, nach einem Zirkelstück ausgehöhlt wor.den, an welche Einstriche man dann Dielen nagelt.Um zu verhüten, daß sich der Schacht, das heißt,die lagerbäume mit sammt dem Gezimmer, nicht ver-schieben, werden statt der Bühnenlöcher und Einträgegrößere und ziemlich tiefe Weitungen von etlichenSchuhen tief in die Ulme eingebrochen und Wie»Verlagen von starken Holzstücken, die mit den La--! gerbäumen einen rechten Winkel machen, hineinge.

stellt', und dann die Lagerbäume mit ihren beideni Enden fest daran angetrieben; der übrige leere Raumneben den Lagerbäumen wird dann mit festen Ge»steinknauren fest verkeilt. Sollte eS geschehen, daßman mit dieser Zimmerung in den Triebsand oderin den alten Mann kommt, oder einen alten Schacht, auszieht, so treibt man hinter die Jöcher in allenvier Stößen genau zusammenschließende Pfähle indas Gebirge oder stecke, wie man sagt, an, da-mit man den Triebsand und den alten Mann zu«Vec. rechn. Ene. 6XXX VIII. Theil. D d