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Schacht.
aber auch das Liegende keinen Bruch machen kann,so führt man auf demselben alle ^ bis i Lachter,oder durchgehendö, einen Bogen über dem andernauf, und mauert im ersten Fall die Raume zwi-schen den Bogen mit gerader Mauer zu. Weil esaber dennoch geschehen kann, daß das Hangendeoder das Liegende hereinbricht, so kann man in denbeiden kurzen Stößen von dem Liegende gegen dasHangende entweder einen stachen Bogen über denandern ausmauern, oder man sprengt in diesen Stö-ßen nur zirkelrunde Bogen, in der Entfernung von^ bis i Lachter über einander, und mauert den Raum,welcher dazwischen bleibt, mit gerader Mauer auf.Eben so verfahrt man auch mit der Mauer, welcheden Fahrschacht von dem Förderschacht abscheidet.
Wenn die Schachtzimmerung hier und da durchdie Länge der Zeit den Druck des Gesteins nichtmehr auszuhalten im Stande ist, so muß jederzeitein ganzer Schacht herausgenommen und mit Ein-ziehung frischer Riegel, Lagerbaume und Schachtkränzexin neuer Schacht eingeseht werden; denn im Ein-zelnen lassen diese auf einander lingende Schacht-kränze sich nicht uvohl auswechseln, jedoch können,wo es nöthig ist, die Mitteleinstriche und auch inden kurzen Ulmen die ausgescharrten Einstriche aus-gewechselt werden. Es ist daher in Betracht des-selben besser, wenn Riegel und Lagerbäume nicht z»weit aus einander gelegt und folglich ein ganzerSchrot nicht zu hoch wird; denn bei einem hohenSchrote muß immer einiges Holz mit herausgenom-werden, welches noch gut ist.
Ausser der bisher beschriebenen Zimmerung mitganzem Schrote, welche unter allen die stärkste, ^dauerhafteste und dem Drucke am meisten wider-stehend ist, hat man auch noch andere Schachtzim-merungen, deren man sich in einem nicht drücken-