Schacht. 42 t
den Gesteine und hauptsächlich in selchen Schächten,die für keine Haupcschächte zu rechnen sind, wegengrößerer Holz - und Unkosten - Ersparung mit Nutzenbedient.
Um die Tiefe einesSch achtes zu messenoder zu erforschen, ohne sich dabei einer Meßkettezu bedienen, darf man nur oben ein Schick Brettoder ein anderes Holz, um die Visirung mit demInstrumente darauf zu verrichten, befestigen. DiesesBrett nimmt man als die Basis (Ichnea reots)des aus dieser Messung entstehenden Triangels an,mißt darauf eine Linie ab, und bemerkt die Weitedurch zwei Punkte, auf welchen die Visirung geschieht.Auf diese Linie setzt man durch die Visirung, nachgeometrischer Meßart, den rechten Winkel, welcherdie senkrechte Linie zu dessen Basis abzieht, und vi»sirt durch die beweglichen Dioptern des Astrolabiumsnach demjenigen Object oder Punkt im Schachte,wohin zuvor aus dem ersten Punkte visirt worden,wenn man vorher durch die unbeweglichen Diopterndie Basis festgesetzt hat, was der Winkel für einenGrad auf dem Instrumente abschneidet, und trägtdenselben aufs Papier; denn durch diesen Winkelwird dasjenige, was man wissen will, gefunden.Man nehme nun Papier und ziehe nach dem klei-nen Maaßstabe eine Linie darauf in der Länge, alsdie obere Weite des Schachtes angewiesen hat, alswelche hier die Basis des Triangels gewesen ist,richtet an der einen Seite dieser Linie eine senkrechteLinie auf, so lang, als man auf dem Papiere auf-ziehen kann. Auf der andern Seite dieser Linie legtman den Transporteur an den Punkt und stechedenjenigen Winkel von eben so viel Graden ab, alser im Visiren nach dem Objektivpunkte im Schachtegezeigt hat, ziehe dann von dieser Seite der Liniedurch den abgestochenen Punkt eine Linie, so lang,