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bis sie sich mit der senkrechten Linie schneidet, und messediese Länge, so wird dieselbe den Tangenten oder dieTiefe des Schachtes zeigen. Einige Zeichnungenvon Schächten, sehe man weiter unten nach.
Um eine Uebersicht von dem Schachtbau inDeutschland zu erhalten, will ich nun hier die Cvn-stpuction der Schächte einiger der vorzüglichsten Berg-werke dieses Reiches folgen laßen.
In den Eisenbergwerken bei Kasselwixd in den Schächten mit Iöchern, die ^ Lacht«von einander liegen, und mit genau zusammenschlie-ßenden Pfählen verzimmert. So lange man dabeiin dem Triebsande ist, wird, wie es auch an andernOrten geschieht, angesteckt, und die Fugen mit Moosverstopft. Da man dessen ungeachtet aber nichtleicht einen Schacht niedertreibs, weis in dem Trieb-sande noch zu viele Wasser sind, so werden in einerungefährenj Weite von 9 Lachtern zwei Schächtenebeneinander mit einerlei Verzimmerung niederge-trreben, und stets einer um den andern abgesenkt,damit die Wasser dem tieferen zufallen, woraus mandann dieselbe wältigen und in dem andern weiterniederkommen und absenken kann.
In den Riegelödörfer Schieferwerkenin Hessen findet man sehr gut verzimmerte Schächte,deren Jöcher sehr genau zusammenpassen; auch ißdex Fahrschacht vorn Ziehschachte abgesondert; dieser-halb entstehen auch in ihnen selten böse Wetter,weil, sie in den einen Schacht hinein und aus demandern wieder herausziehen, folglich miteinander wech-seln können.
. In den bei Klauöthal am Oberharz ltt'genden Silber-, Kupfer-- und Bleybergwer-ken ist der Grubenbau,? da hie Gänge in einemfesten Gesteine liegen, in eine merkliche Tiefe nie-der,setzen und dabei, sehr mächtig sind,, nicht nur we-