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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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424 Schacht.

aneinander liege, bestehen in kleinen Klötzen, die sichin der oben angeführten Figur mit Deutlichkeit nichtvorstellen lassen. Die Wandruthen in der Mitte desSchachtes sind von eben der Beschaffenheit, wie die,welche man an den beiden Enden oder in den kurzenStößen verrichtet; man gebraucht nur bei ihnenkeine Pfändung mit Pfählen. Sie dienen dazu, daßman den Fahrfchacht von dem Ziehschachce zu un-terscheiden, besonders aber, daß das Gestein denSchacht in den langen Stößen nicht zusammendrückenmöge. Man braucht diese Zimmerung auch in denGesenken und in kleinen Abteufungen, weil aberdiese viel kleiner sind, so ist sie auch viel leichter,das heißt, man nimmt dazu viel dünneres Holz.

In den Bergwerken zu Zellerfeld amOberharz sind die Schächte, wie in den Berg.werken bei Klausthal, z bis 4 Leichter lang undi ß- Lachter breit, und ihre Verzimmerung ist vonder Klausthaiischen nicht wesentlich verschieden. Anden beiden kurzen Stößen sind nur keine Wandru-then, weil die Jöcher mit Heideholzern, die nachder Quere liegen und stets schräg gegen das Hang-ende gestellt werden, verknüpft sind. Sie widerste-hen dem drohenden Drucke des Hangenden undLiegenden, der nur zu oft neidisch auf die Bergleute,die Gruben und die Eingänge zu den unterirdischenSchätzen, wie sich Can cr inus ausdrückt, zusammendrückt. Man erspart bei dieser Vorrichtung desGezimmerö das Holz, das sonst zu den Wandru-then erforderlich ist. Geschieht es aber, daß dasGestein die Schachte an diesem oder jenem Orte zu-sammendrücken will, so pflegt man dann die schad-haften Stellen mit Wandruthen zu verwahren; hier-bei hat man dann den Vortheil, daß dieseöGehölz nochfrisch und fest, und nicht zugleich mit jenem in dieVerwesung übeiigegangen ist. Da die Schächte groß