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und geräumig sind, so kostet öfters ein Schacht,wenn er sehr tief niedergemacht werden muß, 12,15 bis so,vQO Mariengulden.
In den Schieferbergwerken in der Graf-schaft ManSfeld ist der Grubenbau ziemlich weit-läufcig. Die Schachte sind größtentheilö 2v, zo,40, 50 bis 60 Pachter tief, bei Eisleben liegt aberdas Flötz, weil es an diesem Orte sehr einschießt,wohl 80 bis ioo Lachter tief unter der Erde. DieVerzimmerung der Schächte besteht aus Bohken-jöchern, wie sie oben bei den Liegenden bei Kasselbeschrieben worden sind; dieselben Jöcher gebrauchtman auch in den Schächten des Steinkohlen -werks zu Wettin.
In den Silber- Kupfer - und Bkey-bergwerken bei Freiberg macht man die Schäch-te nicht viel über ein Lachter breit und Z bis 4Lachter lang. Nur bei den Kunstschächten findet eineAusnahme Statt; denn weil in diese die Kunsträdergehengt werden, so macht man sie i bis iH Lachterweit und 6 bis 8 Lachter lang. Ihre Teu-fen sind sehr verschieden; sie sind 50, 60, 70, go,100, und selten soo Lachter tief, und da dasGestein von Tage an sehr fest ist und die Schächtenicht allzubreit sind, so ist auch ihre Verzimmerungnicht die schwerste. Sie besteht theils aus Bol-zenjöchern, theils aus Schrot auf Schrot. Beijener, welcher man sich bei gutem Gesteine be-dient, liegen die Jöcher ^ Lachter von einander undin allen 4 Ecken sind zwischen dieselbe kleine Stern-j pel eingeschlagen, damit sich die Jöcher nicht setzenkönnen, um die Jöcher selbst liegt aber eine Ver-. pfählung von halben Schalen mit einer Verpfändung,Die Verzimmerung, wobei man Schrot auf Schrot,^6 ist, Joch auf Joch legt, gebraucht man nur beivo>em Gesteine. Damit sich keine von diesen Verzim-