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Schacht.
Wandruthen und die Jöcher getrieben werden, da-mit Alles aneinander liege, und sich die Jöchernicht drücken können, sind in dieser Zeichnung Über-gängen werden, da sie nicht deutlich vorgestellt wer-den konnten. In den Triebschachten sind verschie-dene Schoßbühnen gemacht, damit die Kette, wennsie entzwei bricht, nicht ganz bis auf die Sohle desSchachtes fallen, sondern auf ihnen wieder bequemzusammen gemacht werden kann.
Die Schächte erhalten bei ihrem Abteufen oderNicdersenken, oder vielmehr, nachdem diese Arbeitglücklich verrichtet worden, einen Namen, entwederaus dem Fürstenstamme, zu welchem das Bergwerkgehört, oder von irgend einem andern Gegenstände,Begebenheit rc., welche entweder Einfluß auf denBau hatte oder ausübte, oder die sich während desBaues zutrug rc. So befanden sich in der letztenHälfte des verwichenenJahrhunderts folgende Schächteim Gange:
Auf dem Riegelödorfer Schieferwerk inHessen.
Auf dem Bauhause: Die Eleonara, dieMaria Amalia, der Philipp, der erste Wil-helm, die Hoheit, die Regierung, der zweiteWilhelm, die Einfalt, die Charlotte, derKarl Friedrich.
Auf dem Stollenreviere: Der Johannes-schacht, hie Maria, der Ferdinand.
AufÜem Gunkelroth: Die gute Hofnung,die Sophia, der Friedrich, der Friedens-wünsch, der Wassermann.
Ferner waren noch das fünfte, sechste, siebente, aufdem Bodenthal e, das neunte und zehnte, und aufdem Bauhausedas zwanzigste Lichtloch im Gange.
Auf dem RammelsbergerSilber«, Kup-fer« und Bleybergwerke bei Goslar: