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zahlbar ist, sondern neben derselben auch noch dieKosten vieler Aufsicht; denn bei der Zimmerung mußman oft, um die Zeit ihrer Auswechselung nicht zuversäumen, nachsehen lasten. Sollen aber nur aufgewisse Zeiten Schachte rc. offen erhalten werden;dann muß man zuerst die Zeit jährlich berechnen,wie lange das Holz auf gewissen Punkten dauert,ehe es fault, und hiernach berechne man nun, ob beider Zimmerung oder Mauerung Vortheil sei. Ineinem Schachte auf dem Weistauber Stollen desMarienberger Bergamtöreviers, der, 12 ^ Lachtertief, vormals in Zimmerung stand, jetzt aber aus-gemauert ist, dauerte das Holz nicht länger als dreiJahre. Zu seiner Auszimmerung waren 120 StämmeSchachtholz, nöthig und die Unkosten der ganzenZimmerung betrugen nach folgender Berechnung welchedie Erfahrung an die Hand gab, 72 Rthlr.
i2O Stämme Schachtholz - Rthlr. zo
Das übrige bei der Arbeit nöthigeHolzwerk und anderes Material, —
an Brettern, Seil rc. - -- — ;
Arbeitslohn - --- - - — ,
Rthlr. 72
Die Summe der Ausgabe betrug demnach jähr-lich 72 Rthlr. Dje Ausmauerung desselben Schachtes:
An Maurerlohn - - Rthlr. 93
— Handlanger- und Zimmerlohn — U
— Steinbrecherlohn - - — 4 ?
— Fuhrlohn ^
Rthlr. z°8
Mit diesen Kosten ist dieser Schacht auf immer Mallen darauf zu verwendenden Ausgaben frei. 2 öaresein Gebrauch nur zwanzig Jahre nöthig gewesen,so würden die Ausmauerungökosten gegen die Zim-merung, schon reichlich gewonnen worden seyn, da er
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