Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht. 447

die Fördernr'ß bis zum Schachte mit minderet Un-bequemlichkeit geschehen könne.

Die schon oben erwähnte Grubenmauerungoder Mauerung der Schächte, statt der Zim-merung, verdient nach Nau den ersten Platz unterallen Mitteln der Ersparniß beim Bergbaue, obgleichihre beste Anlage in jedem Falle mehr Aufwanderfordert, als die Zimmerung. Durch diese Maue-rung werden nicht allein die Kosten der Arbeit einerwiederholten Auszimmerung, weil das Holz unterder Erde mehrentheils in wenigen, z, 4 bis 6, Jah-ren schon ausfault, sondern es wird auch dadurchdas bei allen Bergwerken immer seltener werdendeHolz erspart; auch wird der Bergbau noch überdiesgegen alle -Gefahren bester gesichert. Wird er zumBeispiel durch allgemeine Unruhen, Krieg, oder durchfehlerhaft getroffene Austasten in seinem Betriebegehindert, oder hört er ganz auf, so wird-er in kurzerZeit leicht wieder hergestellt seyn, wenn seine nöthig-sten Gebäude, als Hauptstollen, Hauptschächte rc.gemauert.sind; sind.sie dagegen ausgezimmert, sowird bei wenigen Jahren des Erliegens alle Zim-merung zusammenfällst», und welcher Zeit- und Ko-stenaufwand wird erfordert werden, die bei verfaulterZimmerung entstandenen Brüche aufzugewältigen? .

So groß die Vortheile der Gcubenmauerung sind,wenn man nur allein auf die Mauerung sieht, sokönnen sie dennoch durchs Berechnen und Verglei-chen mit der Zimmerung nicht bis aufs Kleinste,wie groß sie sind, bestimmt angegeben werden.Nach Nau ist es auch nicht nöthig, daß man dieMauerung beim Bergbau als ein Mittel der Er-sparniß in der Ausgabe darthue. Wenn gewisse Punktestets offen bleiben müssen., dann ist die Mauer ohnealles Berechnen vorzuziehen; denn bei dieser gewinntman yicht. allein die-stete Sicherheit , welche unke-