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Schacht.
einer Strecke an; die erstem nennt man Tage-schächte, die andern Gesenke. Die Tage schach-te gehen zuweilen nicht an einem Stücke öderan einer Seite nieder,'sondern sie sind abgesetzt,und alsdann behält der Schacht den Namen ei-nes Tageschachtes; das Gesenke hingegen oder dasAbgesetzte, heißt: ein Bremmerschacht. DieseTheilung heö Schachtes tragt sich alsdann zu, ^wenn man von einer Srecke, die unter dem Schachteist, von unten herauf arbeitet, oder, nach derSprache der Bergleute, in die Höhe bricht, abernicht gerade auf dem Schachte, sondern zur Seiteherauskommt, und dieses heißt ein Bremitier.Einige nennen auch einen solchen Schachte, welchernoch nicht die gehörige Teufe zu einem zweimän-nigen Schachte erlangt hat, sondern nur von ei-nem Manne gezogen oder gchreynnt wird, einenBremmschacht.
Schacht (donlägiger); tonlägiger Schacht,s. oben, S. 414.
— (Fahr-), Schächte, welche zum Aus- und Ein-fahren der Erze rc. dienen. Will man in saigernSchächten einen Fahrschacht vorrichten, so mußman in einer Entfernung von H bis ^ Lachtsr vondem einen kurzen Stoß zu beiden Seiten deslangen Stoßes zwei Wandruthen anbringen, wel-che man inwendig in einer Weite von 14 bis2 Zoll tief falzt oder nuthet, und schiebt in die Ru-then Einstrich bohlen. Wenn man nun in demFahrschacht eine Fahrt vorrichten will, so schlageman alle drei, vier oder fünf sachter, eine Bühne,die man auf zwei Tragstempel oder Lager legt, undauf einer solchen Bühne stelle man von einer biszur andern die Fahrten, die man mit Fahr-hespen, so tief als möglich Md neben das F«h»loch anmacht, damit die Führung bequemer seynmöge. Die Fahrschenkel oder Fahrtbaume