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Schacht.
selbst die Erzbaue so sehr gehindert werden, beimGebrauch der Göpel, auch bei mittelmäßiger Auf-sicht, nicht zu befürchten. ^ .
Bei dem Fördern der Erze aus einem Schachte,ist nun sowohl in Ansehung der Länge, Breite und Tiefedes Schachtes, als auch der Menge Leute, die darinarbeiten müssen, verschiedenes zu beobachten.
1) Wenn der Schacht weit, lang und tief ist,so müssen die Arbeiter auf der Sohle des Schachtesoder in dem Füllorts die Erze und Berge in großeTonnen füllen und diese sind darauf, wenn Auf.schlagewaffer und Gefälle in dieser Gegend vorhandensind, mit Kehrrädern oder Wassergöpeln, wenn aberkeine Wasser und Gefälle da sind, mit Pferden oderWindgöpeln zu treiben.
2) Wenn der Schacht klein ist, und dahernicht viele Leute darin arbeiten können, so werdenErze und Berge, oder jedes allein, in den Kübel ge-füllt, und mit einem oder zwei neben einander ste-henden Haspeln ein, zwei oder viermännig heraus-gezogen, wonach auch die Schächte, wo dieses ge-schieht, einmännige, zweimännige rc. benannt wer-den. Sollen die Schächte überund mehrereLachter tief werden, so muß mit zwei oder mehrerenHaspeln unter einander gefördert werden.
Geschieht die Förderung aus einem Gesenkeoder Zu förderschach t, so füllt man auf der Sohledes Gesenkes oder in dem Füllorte die Erze undBerge, jedoch jedes allein in den Kübel und schicktsie dann mit dem Seile oder läßt sie mit dem Ha-spel auf den über dem Gesenke befindlichen Stollenoder die Förderstrecke mit ein, zwei oder vier Mannziehen, auf dieser Strecke aber weiter und dahinfördern, wo sie zu Tage geschafft werden können.Wenn indessen in einem solchen Gesenke ein Ha-spel jüber dem andem steht, und solches also sehr