462 Schacht.
tief ist, so muß durch den unteren stets dem oberenHaspel zugefördert und das Fördern überhaupt soeingerichtet werden, daß die Gewinnung nicht gehin-dert wird.
Fördert man aus einem Uebersi chbreche.iloder Ro lisch achte, so stürzt man die Erze undBerge, die in dem Uebersichbrechen in einen Füll-ort gefördert worden, mit Schippen und Trögenauf die darunter befindlichen Strecken, oder wennmehrere Rollschächte unter einander sind, von einerRolle zur andern, doch jedes Erz und Berge alleinund so, daß die Gewinnung nicht gehindert wird.Diese Erze und Berge werden nun entweder in dieabgebaueten Weitungen verseht, oder von den Strek-ken weiter fortgefördert.
Ueberhaupt ist bei jeder Förderung noch z>imerken, daß matt darauf Acht habe, daß die Berg-leute in der Gewinnung nicht gehindert, auch dieWetter nicht verdorben werden, und in dieser Ab-sicht lasse man die Erze und Berge niemals in dieGruben aufwachsen. Man lasse ferner die Minera-lien nicht zu. oft aus- und in Füllörter oder Hera-stätte stürzen, sondern von den Gesenken oder Zu-förderschächten gleich in die Kübel, Hunde und Kar-ren füllen und von da an einem Seile stets ausdem Tiefsten heraus weiter fördern, damit man keineZeit und Kosten verliere, so. auch von den Stollen,Strecken und Oertern gleich an das Seil schlagen,Die Förderung richte man, wenn man in einer Zeitvon einem Orte bis zum andern und vom Tage her-ein bis in das Tiefste gefördert werden soll, so ein,daß keine Förderung auf die andere warten muß.Man stelle nämlich, nach Beschaffenheit der Umstände,an einem Orte mehrere, an dem andern aber wenigerLeute an, doch an jedem grade so viel, als zu einerfieißigen Arbeit nöthig sind» . .Dann ist ferner noch