Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht.

auf einen Einstrich und einen Stoßstempel alsolegt und annagelt, daß wenn man, ohne sich ausder Bühne aufzuhalten, weiterfährt, man die Bühneim Rücken und Hangenden behalte. Ist aber keinStoßstempel da, so legt man einen schwachen !Einstrich, worauf man die Bühne legen und be> >festigen kann. Auf diese Weise verfährt man in ^engen Schächten; in geräumigen dagegen richtet !man die Befahrung so ein, daß alle Fahrten ein ^Abtritt angebracht sist, wobei die Fahrten entweder !gegen den Schachtstoß oder von dem Liegenden gt<gen das Hangende, wie es am besten angeht, ge-legt und angehäspet werden. In donlägen oderstachen Schächten werden die Fahrten allemal aufdas Liegende mit eigenen Fahrtbolzen oder Sprü-hen, die an die Stempel befestiget sind, mit star-ken Fahrthäspen aufgeschlagen, damit die Fahre»; ,den allemal mit den Füßen tief genug Hineintretenkönnen. Wenn sich der Gang nicht stark genugZerstächt, so werden auch hier Bühnen geschlagen,und die Fahrten darauf von einem Schachtstoßzum andern beständig abgewechselt.

Schacht (Scheide-), diejenigen Schächte, wor-auf die geförderten Erze von den Bergarten ge> ^schieden we^en. !

(Schürf-), Schürfen, nennt man diejenigenSchächte, welche niedergemacht werden, um Mi-neralien zu entdecken; s. auch Schürfen.

(Tage-), werden diejenigen Schächte genannt,welche vom Tage Hereingehen, zum Unterschiede vondenjenigen, welche von Stollen und Strecken abge-teuft werden; s. auch oben, S. 407.

— (Treibe-) werden solche Schachte genannt,;»deren Betreibung die Göpel gebraucht werden.In Sachsen hat man viererlei Arten von Z>l»'merung der Treibeschächte. Die erste Art besteh!