Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht. 469

aus weichen Straßbäumen mit harten Austragepfs^sten, zwischen welchen hölzerne Walzen eingelegt sind^Es werden in vier Tonnen von Schachtgevierten amTage bis zur dritten Mittelstrecke 42 Stücke an einandergestoßen und nicht nur an jedem Endd, sondern auchin der Mitte auf die Tonnen Fachhölzer angenagelt.Auf diese Straßbäume werden buchene Bretter oderAuftragepfosten vermittelst rundköpsiger Pfoftennägel,deren Köpfe sorgfältig eingelassen sind, genagelt. Daauf die richtige Lage der Straßbäume in Rücksichtdes schweren oder des leichten Ganges der Maschine(des Göpels) sehr viel ankommt, so muß auf solchesehr viel Fleiß gewendet werden, Die Treibetonneygehen mit ihren Bauchwalzen auf der Oberflächeder Straßbäume, und die an den Tonnen befindli-chen Leitungsspillen umfassen mit den einwärts ge-kehrten Füßen die vorspringenden Flügel der Auf-tragepfosten, damit die Tonnen weder in die Seitegehen, noch sich von ihrer Bauchseite wenden kön.neu. Zwischen jedem Paare zu einer Tonne gehöri-gen Straßbaumtouren müssen ungefähr 8 Ellen un-tereinander bewegliche Walzen eingelegt werderr, da-mit sich das Seil weniger abnutze. Diese Art vonZimmerung kann in stachen und saigeren Schächtengebraucht werden.

Die zweite Art der Zimmerung besteht dar-in, daß ebenfalls Straßbäume gelegt werden, aufwelchen die Tonnen mittelst der Bauchwalzen aufund niedergehen, jedoch befinden sich darauf keineAuftragepfosten, mit vorspringenden Flügeln, worandie Tonnen vermittelst der übergreifenden Leitungs-spillen und Walzen geleitet werden können, Stattderselben sind noch vierTourenStreichbäume parallel mitden Straßbäumen an den Einstrichen angeschlagen,zwischen welchen die Tonnen hinein und heraus ge-hen, auch sind an den Tonnen Seitenwehre angebracht,