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damit die Friktion an den Streichbäumen vermin-dert werde. Diese Leitung ist ebenfalls in saigerenund flachen Schachten zu gebrauchen; allein manbedient sich derselben vorzüglich nux in frisch abzu-sinkenden Schächten.
Die dritte Art der Zimmerung in Treibe,schächten ist, wenn die Straßbäume nicht auf den.Liegenden des Schachtes auf Tonnenfachhölzern lie-gen, sondern beinahe in der halben Schachtweite andie Einstriche angeschlagen sind, und die Streich-bäume nur ungefähr 4 bis 5 Zoll weiter nach demHangenden zu an eben denselben Einstrichen ange.schlagen sind. Die dazu gehörige Trejbetonne hatkeine Bauchwalzen, sondern nux an jeder Seitezwei Seitenwalzen, die in dem zwischen den Straß-und Streichbäumen gelassenen Zwischenraume von4 bis 5 Zoll auf und niedergehen. Diese LeutungS-art ist in saigern und flachen, jedoch nur langen, Schäch-ten zu gebrauchen, und hat vor den beiden ersterenden Vorzug, daß durch sie die Schächte, die ver-schiedenes Fallen haben, zu Treibeschächten genutztwerden können. Die Tonnen sind auf der Bauch-wand wie auf der Rückwand beschlagen, und dieStraß - und Streichbäume, die aus 4 bis ; Zollinö Gevierte geschnittenen weichen Stollen, ohne Auf-kragspfosten bestehen, wechseln in ihren Funktionenmit einander ab. Denn wenn der Schacht ein ent-gegengesetztes Fallen angenommen hat, so rollen dieWalzen der Tonne aus denjenigen Stollen, welchebisher die Streichbäume waren, und werden vondenen Stollen bedeckt, welche vorhin für die Straß-bäume galten, und so ist eö nun ferner, wenn dasFallbn des Schachtes sich wieder in das erste umge-ändert hat.
Die vierte Art Treibschächte vorzurichten istdie, daß man in der halben Schachtweite für jede