Schacht. 47H
welche in einer bloßen brennbaren Lust bestehen,welche durch einen hinlänglichen Zusatz reiner atmo-sphärischer Lust eine knallende oder schlagende Eigen-schast erhält. Aber auch die dicke Luft giebt böse,jedoch nicht brennliche und auch nicht knallende Wet-ter. In diesem Luftkreise zerlegt sich das Kalkwas-ser, krisiallisirt sich das ätzende flüchtige Laugensalz,und das gemeine Wasser erhalt einen säuerlichenGeschmack. Schwaden von dieser Art entstehen ge-gemeiniglich von der dicken Luft, welche aus demKalksteine durch die Schwefelsäure der verwittertenKiese yusgetrieben wird. In den Höhlen der Vul-kane kommen dergleichen Arten sehr oft vor und dieSauerbrunnen sind nicht anders, als gemeines durchdergleichen Schwadrnvplle Qerter fließendes Wasser,das sich damit so veil als möglich vereiniget hat.Der schürfende Bergmann hat daher ganz recht,wenn er diese mineralischen Wasser, als ein Zeicheneines erzhaltigen Gebirges und einer bauwürdigenGegend ansieht, da diese heilsamen Quellen die An-wesenheitj der flren Luft voraussetzen, diese aberohne die Schwefelsäure, die aus den verwittertenErzen hervortritt, niemals aus der Kalkerde getrie-ben werden kann, Böse Wetter kann auch fernerdie Scheelische stinkende! Schwefelluft erzeugen,welche durch die Verwitterung und durch Zerlegungder Kalkleber entsteht. Ihre Eigenschaften sind,dem Wasser einen Schwefelgeruch zu ertheilen, unddurch ihre Zersetzung einen wirklichen Schwefel ab-zusetzen. Nach Sco puli soll der gediegene Schwe-fel dadurch größtenteils entstanden seyn und nochentstehen. Eine andere Art von Schwaden erzeugtauch die Schwefelsäure, sobald sie von dem Phlogi-ston ausgedehnt und in einen elastischen Dunst ver-wackelt wstd. Die nachteiligsten Folgen dieser Lust