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Schacht. Schachtel.
Man könnte also die Menschen ebenfalls durchLuftzüge auch in den Bleyminen und Schmelze-reyen vom Tode retten.
Schacht (Zeug-), si Schacht (Kunst-).
— (Zieh-), s. Schacht (Förder-).
— (Zoll-), s. oben, S. Z?r.
— (Zuförder-), s. oben, S. 46 ^
Gchachrafel, eine Tafel, auf welcher Schach ge-
spielt wird/ wofür jetzt Schachbrett üblicher ist,s. dieses. Ehedem nannte man auch das Schach-spiel selbst Schachtafel, und nach der Mund-art einiger Oberdeutschen Gegenden auch Schach-zabel; in dem alten Fragmente auf Karl denGroßen bei dem Schilt er Sosaable, bei demHorneck Geschachczabel, Schweb. 8li.aktakwa1.SchachcbluMe, s. Schachblumo.
Schachtbühne, im Bergbaus, Bühnen oder Ab-sätze, welche in einem Fahrschachte angebracht wer-den, um die Fahrten zu befestigen, und den Berg-leuten das Ein- und Ausführen zu erleichtern»Schachtel/* Diminut. Schächtelehen, Oberd.Schächtellein, 8cntu1aj Fr.Lolre-z ein ausdünnen Settenwänden bestehendes Behältniß, Miteinem darüber passenden, genau anschließenden Deckel,welcher frei und mit einem ziemlich breiten Randeversehen ist. Die Materie, woraus die Schachtelngemacht oder gearbeitet werden, oder gearbeitet wer-den können, sind alle diejenigen Körper, die sich züdünnen und schwachen Blättchen arbeiten oder bie-gen lasten; man hak daher Schachteln von Pappe,Horn, Blech, Silber, Holz w. Die letztere Ma-
. * Im Italienische» Lcntoin. Die Endsylbe e l scheint um des weib-lichen Geschlechtes willen kein Diininutivum- sondern daS Sufsttlimel oder er, ein Ding, Subject zu sey». Die erste Sylbe gehört zu LeniWorte Schacht, in besten dritten Bedeutung, so daß Schachtel ei-gentlich ein solches Ding, einen hohlen Räum Vedciitct. Das Jtäl«Lcnwla bedeutet auch einen kleinen Schrank« (Atzelung.)
Oer. techn. Enc. 6XXXVIII. Theil. H h