488 Schachthäuschen. Schachthut.
Schachkhäuschen, im Bergbau, ein Häuschenüber dem Schachte, um für Wetter und Windgesichert zu seyn, wenn man an dem Schachte ar-beitet, und worunter der Haspel oder auch dieKunstwerke angelegt werden.
Gchachthslz, im Bergbaue, nicht nur diejenigenHölzer, womit ein Schacht im Innern ausgezim-mert wird, sondern auch diejenigen, womit er zu-gedeckt wird. Das zur Auszimmerung des Schach-tes gebrauchte Steinholz, wird auf einer Zecheangefahren. Auf dem Harze besteht das zumSchachtban benöthigte Holz aus folgenden Stücken:i) Rüstbäume; 2) Jöcher; z) Pfahle; 4) Pfän-mge oderPfändung; 5)Tragstempel; 6) Anpfähle;7) Handholzer (Haupthölzer); z) Wandruthen;9) Strebstempel; ro) Füllbäume; ir) Dumpf-holz; 12) Schachtstangen.
Schachthut, Schachtln üHe, eine Bedeckung desKopfs mit einem Napf, der höher ist, als an ei-nem gemeinen Hute, und keine Krempe hat, son-dern statt derselben mit einer Stulpe versehen ist,welche den Hut von unten bis oben, so hoch alsder Napf ist, dergestalt umgiebt und fest darananliegt, so daß nur die obere Decke zu sehen ist.Er ist entweder schwarz oder grün, jener aus or-dentlichem Filze, dieser aus einer Art Boy odervielmehr aus einer Arbeit, die knöpfig ist wie einBoy. Der gemeine Bergmann tragt beiderlei,jedoch schlecht; die Steiger, und diejenigen, dieüber diesen sind, tragen grüne, mit goldenen odersilbernen Treffen, wie jedem Bergmanne vorge-schrieben ist, und haben daran vorne einen einfa-chen Schild; diejenigen vorn höheren Range abereinen doppelten Schild und eine Sultane, nebsteiner schwarzen und gelben Kokarde. In derGrube wird getragen, was einer hat und was