Schachtelsaft. Schachtgeftänge. 487
Zu diesem Zwecke nimmt der Arbeiter den trocknenSchachtelhalm zwischen die Finger einer, oder auch,bei großen Arbeiten, beider Hände, und fährt aufdie Arbeit mit Nachdruck hin und her, und reibtdadurch alle Fasern des Holzes völlig ab.
Gchachtelsaft, eine Benennung der Murmelade,weil sie nach ihrer Bereitung in flache Schach-teln gegossen wird; s. Marmelade, Th. 84,S. 6Z2.
Gchachcelschiene, s. Schachtelzarge.
Gchachrelftock, s. Schachtelform.
Gchachrelzarge, Schachtel schiene, die dünnenSmenwände von Tannenholz, welche den Körperder Schachtel bilden.
Schächten, ein regelmäßiges thätiges Zeitwort, wel-ches nur bei den Juden für schlachten üblich, undwahrscheinlich aus dem Hebräischen urM, schlach-ten, entlehnt ist. Daher ist der Sch ächter der-jenige, der das Vieh schlachtet. Das im gemeinenLeben übliche. Jemanden schächten, welchessowohl für bevortheilen, als auch für ausprügelngebraucht wird, ist keine Figur davon, sondernallem Ansehen nach ein Intensiv»»: von dem ver-alteten schachen, schnelle Bwegungen machen,ingleichen jagen, treiben; s. Schächer undSchacht.
Gchachterz, im Bergwerke, r) ein E oderBerg, der sich vom Ganzen abgesondei .nd loögegeben hat. 2 ) Auf dem Unterharze n StückErz, welches vom Feuer zwar loSgebreunk, abernoch nicht herunter gefallen ist.
Gchachtfuß, s. unter Schacht, 2 .
Schachtgeftänge, im Bergbau, die Stangen, diebei einem Göpel mit dem Feldgestänge verbundensind, und in dem Schachte, bei der Förderung derWasser, auf- und abgehen.