490 Schachtschienen. Schachttonne.
die Wetterlosungen in den Schächten zu beför-dern-
Gchachtschienm, starke eiserne Bleche, so auf dieWechsel der Schachtstangen angeschlagen wer-den, damit der Kübel ohne Anstoß über dieWechsel gehen kann.
Schachrschuh, s. Schacht 2.
Schachrstangen, Schachlatten, Tonnenlak-ten, beschlagene Stangen, welche auf dem Lie-genden befestiget werden, damit die Tonne oderder Kübel darauf auf uns nieder gehen könne.
Gchachtstempest, die Stücken Hölzer oder Klöhe,woraus die Zimmerung eines Schachtes besteht,welche auf einander liegen und jederzeit eine läng-lichte viereckigteFigur haben; s. auch unterSchacht.
ScbachtstangeirgKNg, Schachtlattengang, wirddie Brücke genannt, welche aus Schachtstangenbesteht und auf der liegenden Wand des Förder-schachtes gleich einer Grube angebracht ist-
Schachtstätte, in den Bergwerken, die Statte, derOrt, wo sich ein Schacht befindet, oder wo erabgesunken werden soll.
Gchachksteuer, in den Bergwerken diejenige Steuer,welche dem Eigenthümer eines Schachtes von frem-den Gewerken entrichtet wird, wenn sie sich des-selben zugleich bedienen wollen. Es ist nämlicheine Abgabe an Geld, welche eine Zeche oderGewerkschaft, die mit keinem Schachte versehenist, einer andern, welche einen Schacht hat, dafür,daß diese ihr den Schacht zum Fördern und Fahrenerlaubt, zu geben hat. Das Bergamt bestimmtgewöhnlich den Betrag desselben.
Gchachrstoß/ die lange und breite Seite einesSchachtes, wovon jener der lange Stoß, dieseraber der kurze Stoß genannt wird.
Schachrronne, heißen im Bergwerke diejenigen Ton-