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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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.Schaf. 541

Schaf, *iSchaff (I), kr einigen Gegenden, beson-derö OberdeucschlandS, ein Name gewisser hölzer-ner Gefäße, die man in andern Gegenden Wan-nen, Tinen, Standen, Gelten rc. neqnt;daher sagt man. ein. S ch ü s s e l s ch a f oderScheuerschaf, .ein Gefäß, worin das Kuchen-geschirr ausgewaschen Mrd, das Spühlschaf,worin es gespühlt. wird. Wegen dieser und an-derer ähnlichen hölzernen Gefäße werden die Bött-cher oder Faßbinder - in einigen Gegenden auchSch äffter genannt.. In dem angeführten Sinneist dieses Wort im Oberdeutschen, wo es auchSchäffer heißt, sehr alt und weit ausgebreitet,indem es ursprünglich einen jeden hohlen Raum,ein jedes Gefäß..bedeutet. ,

Im, Norden Deutschlands bedeutet das WortSchaf, Schaff, tinen. Schrank, Küchengeschircdarauf.zu stellen; s. Schapp, und unten die An-merkung.

In Oberdeutschland, besonders im Würtember-gischen und Bayerschen ist Schaf und Schaffein Getreidemaaß, welches mehr, als unser Scheffelzu halten scheint, wenigstens ist ein Regentzburgi-sches Schaff, so viel wie ein Hamburgischer Mis-pel. In Augsburg hält.^daS. Schaff tz Mehen,Z2 Vierlinge, isz Viertheile oder.z.ia Mäßle,in Regensburg aber 4 Mäß, 16 Vierlinge oderZ2 Mehen. Da dieses Maaß nach den Ortenund Gebenden, wo es eingeführt worden, sehr

* Im Kchwcd. ist Zf-ixpL .der sechste Theil einer. Ttznne. Auder großen Fchnilie dieses Wortes, gehören unser Scheffel,^Schiff«chopchcft,. ^chuihpen/ schSp'frn;.das Nieders. SHapp, einSchrank, und Schap en, eine Pfanne, das Angels. sciop, ein Gefäß,vaö i.atciiM)e Scaxtia, ein Kahn, das Griechische ein Becher,

das Hdbr. is^, ein Becken, und' ohne Zischlaut unser Kübel,Koben, Käfter, Hufen, das mittlere Latein, klaua,iNGcircidrniaad, das Lat. crnu-, und hundert andere mehr; s. auchSchesfel. (Adelung.).