L44 Schaf.
. hüfigtn Thieres, welches wegen seiner Wolle ge-schäht wird und von welchem das männliche Ge-schlecht rückwärts gewundene' Hörner hak.
i) Im weitesten.Verstände, wo man, besondersin der Mehrheit und in vielen .der folgenden Zu-sammensetzungen dieses. Thiers überhaupt, ohneUnterschied des Geschlechts, ein Schaf nmm.Schafe haben oder.halchen^ Viele Schafehaben. Schafvieh, sowohl.weibliche Schafe,als Widder, Hammel uchd Lämmer. Besondersein solches erwachsenes Thier, zum Unterschiedevon einem Lamme. . Eine. grvße HerdeSchafe. Sprichw. Ein räudig Schaf stecktdie ganze Herd.e an. .Geduldige Schafegehen viele, in ebnen-Stall. Der Wolffrißt^auch die gezählten Schafe. SeinSchäfchen in das Trockne bringen, sichdas Seinige .in Sicherheit bringen; zumal daman im .Niedersächsischen In dieser Redensart, das' Wort Schepken braucht, von Schep, ein^Schiff; dagegen -heißt'->ein Schäfchen, daselb.ß. U'Schäpken und Schapken. . .
' 2 ) Zn engereo Bedeutung wird nur das weib-«i liche-krägbare Individuum dieser Thiere rin,Schafgenannt, zum Unterschiede von dem ,Widder UndHammel; ein Mutterschaf , oder Trage-.2'schgrs; f. auch weiter unten. Sehr chäustz
nicht Larcind entlehnt ist. ' Üeb'rigcnS wird ein iveistlichcS Schaf >>»Mcklcnburgischcn auch Tajic und in andern Gegenden Jade,Gnucke genannt. Tnt.ersk ist sni Nicders. ein Mutterschaf, welchemi ersten Jahrd nicht trächtig'wird, und Ov ere nrer'i k» welche» auchim zweiten Jahre unfruchtbar bleibt. Line Art klciner'GtMc, welcheauf der hohen Heide oderÄeest gcweider werden, heißen im Nieder-sächsischen HcidesnLcken, Hcidcsnnkrn und Gcrstknabbcu.In einigen Gegenden heißt ein'Schaf mit einem andern Suffiro auch«stne Schachs, ein Schafherde ist dann eine SchaÄenhcrde,und im Mcklcnburgischen. nennen die Schäfer ihre Schafe nur Din-ge r,. so wie sie in Meisten mit einer eben so allgemeinen BenemnMauch Nößek und Schafnößer heißen. (ALelung.)