Schaf rmd Schafzucht. 605
Einem Fetkschwanze der einige so Pfund wiegt.Einige Schafe dieser Race sollen auch feine Wollezwischen den Haaren haben.
Das Quardafu-Schaf, in der Gegend desVorgebirges Quardafu, an der östlichen Küste vonAfrika, ist groß von Körper, hat einen kleinenschwarzen Kopf, der übrige Körper ist ganz weiß»Der Schwanz ist so dich, als das Hintertheil, 6'—8Zoll, am Ende mit einem fast 6 Zoll langen ma-gern Zipfel; wahrscheinlich mit dem oben beschriebe-nen Algierischen Schafe eine und dieselbe Race.
Die Aethiopischen Schafe sind von dereigentlichen Afrikanischen Rate nicht verschieden, siehaben dicke Fettschwänze, die 25 — zs Pfund wie-gen, Glöckchen am Halse rc. ").
Die Aegyptischen, Mssambikschen w»Schafe, sind den oben angeführten AfrikanischenSchafen in allem gleich, oder von denselben Racen.
Herr Petri führt in seinem Werke noch dasStrepsiceros - Schaf unter den AfrikanischenSchafen an, welches aber zu den Europäischen ge-hören würde, da die Inseln des Archipelagus, dietheils im Mittelländischen, theils im AegäischenMeere liegen, zu Europa gerechnet werden, und sichdieses Schaf auf Creta, jetzt Candia, besonders beidem Berge Jda aufhalten soll- Es ist das schonoben, S.;6s, angeführte Zackelschaf, welches Be-ton aufdem Gebirge Jda, auf der Insel Candia fand.Schon PliniuS"^) erwähnt diese Art Schafe un-ter dem Namen Lirepsioeros. Hier noch einigöBenennungen und Anführungen dieses Schafes ältererSchriftsteller; Ovir> crornit)ri8 rb6ii8 (eveotis)
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