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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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604 Schaf und Schafzucht.

dem mehr oder minder heißen Klima einige Abän,denmqen erleidet.

Das Schaf des Vorgebirges der-gute»Hoffnung, )>as Schaf des Kaps, mit großenherabhängenden Ohren, einen fast viereckigen, langen,dicken, breiten und schweren Fettschwanz, dessen Ge-wicht oft 2;-—zo Pfund beträgt. Man ladet ihnauf einen Schubkarren, um das Gehen des Schafeszu erleichtern. Ein dergleichen Schaf soll 10 —izPfund ungewaschene Wolle tragen. Nachdem dieEngländer sich in Besitz des Kaps befinden, ist auchdie Spanische Schafzucht eingeführt worden, undvom Jahre 1816-^-1822 sind von dort nach Eng-land 1292 Eentner ziemlich guter Wolle übergeführtworden.-

Das Marokanische Schaf ist größer, alsdas Guinea-Schaf, hat einen breiten Fettschwanz,der jedoch nicht bis zur Erde geht. Das Fett des-selben wird zum Brennen und Kochen angewendet.Man soll diese Art Schafe sehr leicht mästen kön-nen. Ali Bey el Abassi oder wie er eigentlichheißt, Don Domingo Badia y Leblich sagt inseinen Reisen in Afrika und Asien in den JahrenigOZ-—1807 H, daß die Schafe daselbst, besondershinter Fez, lang und schmal an Körper wären, nursehr wenig Wolle hätten; aber das Fleisch derselbensoll vielleicht das beste in der Welt seyn, besonderssei das Hammelfleisch über Alles wohlschmeckend.

Das Tafileter Schaf, mit Haaren, welchedenen der Kühe gleichen. Das Fleisch dieser Thieresoll sehr schmackhaft seyn.

Das Madagaökaxische Schaf, mit dicken,steifen, braunen, nur kurzen Haaren, die wie dieHaare eines gut genährten Pferdes glänzen, und

*) AuS dem FravzLUchen. Istc Abthl. Weimar, ISIS, S. M.