Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

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gasten leicht fortbringen lassen, dem Vorzugs derschnellen Bewegung in etwas aufgeopfert wird. EinWeiter Grund, welcher zum Vortheil der größerenschiffe entscheidet, ist der: daß sich bei VergleichungKroßerer und kleinerer Schiffe von gleicher Bauartdie kleineren allemal im Verhältniß der^roße ihrer Ladung oder Tüchtigkeit mehr Leute zuihrer Regierung brauchen, als größere, welches auchschon daraus erhellt, daß die Kraft einer kleinen^lssZahl von Leuten auf kleineren Schiffen nicht sotheilbar ist, als diejenige mehrerer einzelnen ange-stellten Leute zur Regierung eines größeren Schiffes,^ß daher auf kleinern Schiffen zu manchen Ge-schäften ein Mann vorgestellt werden muß, wozu er nureinen Theil seiner Kräfte braucht, und daß das Ue-bermaaß seiner Kraft, so lange wenigstens unthätigbleibt. Die vornehmsten Forderungen, denen jedervollkommene Kauffahrer überhaupt Genüge leistensoll, so daß man nach den Graden, in welchen die-fts geschieht, die Vollkommenheit eines solchen Fahr-stuges beurtheilt, sind schon oben, S. 56, angege-ben worden; vergleicht man nun damit die Eigen-schaften des Gebäudes, welche zur Erfüllung dieserForderungen nöthig sind, so findet man: 1) daß einschiff, um viel Ladung einnehmen zu können, imVerhältniß gegen seine Länge, ansehnlich breit undim seyn, auch dabei eine flache Flur habenchusse. ^in Gebäude dieser Art wird zwar keine,Verhältniß seiner Größe, starke Bemannung erfor-ern, dagegen wird es aber nie eine schnelle Fahrtnicht dicht am Winde liegen könne«.—> -Denn ein Schiff mit weniger Ladung gut sah«e» soll, so muß es die zu seiner Sicherheit erfor-Mtche Wassertracht allein durch dieselbe erhaltenonnen, in dieser Rücksicht wird es daher beträchtlichbest sey« müssen. Ein Fahrzeug dieser Art wird.