Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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SchiffbaukMst.

mit seiner starken Bemannung, einigen Widerstandstnden sollte, so wird das kleine, leichte Geschützwelches es führen kann, in gewöhnlichen Fallen hin-reichen, ein wehrloses Schiff zu zwingen, sich enternzu lassen, und dann entscheidet die stärkere Beman.nung offenbar zu seinem Vortheil. Da es abergrößere, starker bemannte nnd mit Geschütz verseheneKauffahrer giebt, wie oben, S. 125, erwähnt wor-den; die dann auch wegen der Wichtigkeit ihrer La-dung eine desto erwünschtere Beute der Kaper sind,so werden auch größere Kaper« gebaut und ausge-rüstet, die gleichfalls mit hinlänglichem Geschütz ver-sehen und so stark bemannt sind, daß sie eS wagendürfen, größere Kauffahrer, gegen welche sie ausge-rüstet sind, mit Hoffnung eines glücklichen Erfolgesanzugreifen und nach glücklicher Eroberung mit noth--dürftigem Volke zu versehen, um sie in einem siche-ren Hafen aufzubringen. Wenn der feindliche Staatso nachläßig wäre, die Handlung seiner Unterthanennicht durch Kriegsschiffe zu decken, so würden diekleineren Kaper in den mehrsten Fällen die bezweckte^sicht zu erreichen allein im Stande seyn; dies istaber nie zu erwarten, und trifft nur durch eine Ver-einigung nachtheiliger Umstände in einzelnen Fallenzu, daß die Handlung einer Kriegführenden Machtso wenig gedeckt ist. Die Kaper müssen daher soangerichtet seyn, daß sie so wenig, als möglich, inGefahr sind, feindlichen Kreuzern in die Hände zufallen. Auch sind die wenigsten Kaper, ihrer Bestim-mung nach, von der Stärke, daß sie es mit feind«Uchen Fregatten, oder wohl gar mit Schiffen vonLinie aufnehmen können; und selbst diejenigenKaper, welche ein ähnliches Gefecht wagen könnten,wussen doch auf die Beschädigungen ihrer eigenenschiffe Rücksicht nehmen, und daher müssen siemmmtlich ihre Sicherheit in der Schnelligkeit su-

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