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Schiffbaukunft.
chen, mit welcher sie einem ihnen überlegenen Feindeentrinnen können, und dicserhalb müssen sie auch gutbesegelt seyn, welche Eigenschaft ihnen noch anderesehr beträchtliche Vortheile in Aufsuchung und Er-reichung ihrer Beute verschafft. Größere Kaper, diesich an stark bemannte und wehrhafte Kauffahrerwagen, können, wenn sie dergleichen Priesen nacheinem Hafen aufbringen und dahin geleiten, leichtin den Fall kommen, daß sie sich mit feindlichenFregatten schlagen müssen. Man beseht diese Kaperdaher gern mit dem schwersten Geschütz, welches sienach ihrer Größe führen können, um ihnen einestheils, wenn es möglich ist, dadurch eine Ucbermachtüber Fregatten zu geben, so daß sie im Stande sind,das Gefecht auf eine größere Entfernung anzufangenund zu unterhalten; theils auch in der Absicht, daßman sie bequemer mit Rudern versehen kann, znderen Handthierung ihnen die größeren Zwischen"räume zwischen dem schweren Geschütz mehr Rauingewähren. Da ihnen die Ruder oder Riemen nochaußerdem die Vortheile verschaffen, daß sie währendeines Gefechtes die vortheilhafteste Lage gegen einenFeind annehmen können, und dann auch Gelege»"heit geben, bei Windstillen einem überlegenen Feindeleichter zu entstehen und einen schwächeren eiuzuho*len, so pflegt man alle Kaper von einer Bauart,bei welcher sie sich anbringen lassen, mit den«selben zu versehen; man läßt sie dann, wennnicht über Bord rudern können, durch Pforten r»"-ern, deren man, nach der Größe des ZwischenrufmeS zwischen dem Geschütz, zwischen zwei Kanoneeine bis zwei anordnet. Daß ein Kaper von einenandern angefallen und zum Gefecht gezwungen werbe,ist ein seltener Fall, wenn nicht einer von be>deeine völlig entschiedene Oberhand hat, da in jede'andern Falle kaum eine andere Aussicht, als auf b