Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunft.

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Beute eines beschädigten Schiffes zuvorzüglichsten Eigenschaften der Kaper u v nnach seyn: Geschwindigkeit unter all mogumUmständen, von Windstille bis zu dem schw«,dnWetter, bei welchem ein Schiff unter S^el bln-den kann; gehöriger Wafferraum zur T g 3Geschützes, der Bemannung, des Krieg - rvorraths. Ferner gehört zu eurem schue 13Schiffe, daß es im Verhältniß stmer Wasterttachtbeträchtlich lang und weit sei; beide Umstände machen den Bau^und die Tackellage sehr kostbar undfordern starke Bemannung, auf die ein glu chKaper, wenn er mehrere Priesen gemachtimmer Rechnung machen kann; daher lagen l-diese Forderungen nur in so weit erfüllen, als oa >kosten und Sold des zahlreichen Schiffsvolks, Mitder Hoffnung der zu machenden Beute in einemvernünftigen Verhältniß bleiben. Die Größe desWaffcrraumes eines Kapers läßt sich nach obem S-127, leicht finden, sobald man weiß, was das Schiffzu tragen bestimmt ist, und auch die Schwere deö Ge.bäudes nebst der Tackellage richtig zu schätzen weiß;«s läßt sich jedoch nicht gut nach der bloßen Theoriebestimmen, wie hoch das Metacentrum über demSchwerpunkte des ganzen Schiffes liegen muffe, umdem Schiffe die erforderliche Steife zu geben,^hapmann hat aus Vrrgleichung mehrerer Ärtenvon Kriegsschiffen gefunden, daß sie die gehörigeSteife hatten, wenn die Entfernung der genanntenPunkte sowohl im Großen, als Kleinen, 6 Fuß be-fragt. Wie bekannt verhält sich ein Schiff am bestenin der See, wenn der Schwerpunkt desselben moder doch sehr nahe bei dem Wasserspiegel liegt;daher muß das ganze Besteck und die übrige cknor «uung des Kapers so eingerichtet werden, daß diesebeiden Punkte die angezeigte 4age erhalten; daß