Schiffbaukunst.
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öei schaff gebaucten Seeschiffen aller Art dafür, daßihr oberes Gebäude gegen den im Wasset gehenden^heil das gehörige Verhältniß habe, wenn dasselbe>n der Gegend de6 Mittelspants 3/5 bis 3/7 der'vöhe des ganzen Gebäudes vom Schandeckel msZur Oberkante deS Kiels habe. Die größte Hohedes Hecks, die man ohne Noth nicht gern überschrer-^t, sondern von der man wo möglich noch abzubre-chen sucht, sst, vom Wasserspiegel an zu rechnen,die Tiefe, welche das Schiff im Wasser geht. Nachvom zu läßt man das Gebäude wieder vom Mittel-spant an steigen, und zwar, je nachdem der Hinter-thcil hoch oder stach gehalten worden, die Hälfte bisZwei Drittel dessen, was es nach hinten zu, vomMittelspant an zu rechnen, steigt. Diese Verhält-nisse sind, nach Müller, nur sehr rohe Bestimmun-gen, die eigentlich mehr dazu dienen, Uebermaaß imAllgemeinen zu beurtheilen, als genau die Punktefür jeden einzelnen Fall anzugeben, von denen manausgehen muß. Von Schiffen, die zu weit über'diese Gränze hinaus gebaut sind, bisweilen auchwegen besonderer Rücksichten gebauet werden müssen,wie z. B. Dreideckcr, sagt man, sie liegen zu hochüber dem Wasser; von denen, die innerhalb dersel-drn bleiben, sagt man: sie liegen stach. Das erstegenial nachtheilig, und das letztere,besonders beidie Geschütz führen, kein Vortheil, wennastelbe dadurch dem Wasserspiegel so nahe kommt,daß es bei einigem hohlen Wasser unbrauchbar wird.
. Die Ordnung, nach welcher nun der Schiffs-junmermann die Theile des Schiffes zusammensetzt,l>t ungefähr folgende, Fig. 8199. Zuerst werden aufdem Stapel die Stapelblöcke a a in abgemessener^eite und Höhe geordnet; auf diese wird dann dergelegt, welchen jedoch einige Schiffbauer*"cht gleich, sondern zuerst die Bauchstücke legen.