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Schiffbaukunft.
ü Halbdeck oder Schanze, Fig.8201 und8204. Dieses Verdeck hieß ehemals das Hinter-castel und wird noch jetzt die Schanze genannt,weil man sich auf demselben noch verschanzt undvertheidigt, wenn der Feind schon geentert, das ist,schon das Schiff bestiegen hat. Den Namen Halb-deck hat es davon, daß es sich vom Spiegel nurbis an den großen Mast erstreckt. Vorn am Randeist ein Geländer, welches sich an beiden Seiten vor-wärts biegt, um an jedem Borde einen Ausgang ZUlasten. Auf dem Halbdeck halten der Officier, derSteuermann und die Seekadetten ihre Wachen?auch dient es den übrigen Ofßcieren und Kadetten,wie auch dein Oberschiffsarzt und dem Secretair,wenn ste keine andere Geschäfte haben, und nichtin ihren Hütten seyn mögen, zum gewöhnlichen A"henthalt. — 55, obere Kajüte, welche der unte-ren ähnlich ist. Sie hat nicht nur Seitengalleriewsondern auch größtentheils eine Hintere Gallerie oderBalkon, der sowohl dem Schiffe zur Zierde,dem Bewohner dieser Kajüte zur Annehmlich^gereicht, und deswegen auch der unteren vorgezogr"wird. Das Mittelfenster ist gewöhnlich zu einerGlaSthur eingerichtet, um sich auf den Balkon Z"begeben. Vor der Kajüte sind an beiden Seite"Zimmer oder Hütten für die Ofstciere, zwischennen ein Gang in die Kajüte fuhrt. Die Decke,alle diese Wohnstcllen bedeckt, heißt auch dieoder die Kampanje, und erstreckt sich vom Heckbfrbis an den BesaanSmast und bildet ein 4 — 5 ck""breites Vordach. Wenn ein Fürst, Gesandter, lNs"verneur oder sonst Personen von Range, vonMeer liegenden Kolonien sich an Bord befinden, lwird ihnen ebenfalls eine Kajüte zur Wohnung r>geräumt. — 56, Das Steuerrad, welches undem eben erwähnten Vordachs vor dem Einga"