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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

schiffe verschieden, und bloß zum Kreutzen bestimmte,weichen wiederum sehr von denjenigen ab, die in derLinie schlagen sollen, wie schon oben angeführt wor-den. Die verschiedenen Bestimmungen der Schiffe,nicht nur in Rücksicht des Wassers, welches sie be-fahren sollen, sondern auch der Dienste, die man vonihnen erwartet, haben zu der großen Mannigfaltig-keit der Gebäude Anlaß gegeben, die man im Welt-meere, im Mittelländischen Meere, auf Landfeen undauf (Strömen findet. Ein jeder Schiffbauer wirddabcr nie nach bloßem Herkommen, dem denWissenschaften zurückbringenden alten Schlendrian,sondern allezeit der Bestimmung des zu erbauendenSchiffes gemäß bauen. In letzterer Absicht ist eshöchst nothwendig, daß er gute theoretische Kennt-nisse von den Eigenschaften ffüssiger, und der Me-chanik schwimmender Körper besitze. Die Haupteigen-schaften, welche Linienschiffe haben sollen, sind schonoben, S. 72, angegeben worden. Alle die daselbst:angeführten Eigenschaften in einem Schiffe zu ver-einigen, ist nicht wenig' schwierig. Käme es bloßdarauf an, dem Schiffe- eine dieser Eigenschaften zugeben, so würde der Schiffbau viel leichter seyv> alser ist; allein es ist sogar unmöglich sie sämmtlich ineinem vorzüglichen Grade in einem Schiffe zu verei-nigen, weil die Gestalt des Schiffes, die ihm einedieser Eigenschaften verschafft, sehr oft von.derjeni-gen gänzlich verschieden ist, die es habenmüßte, umeine andere Eigenschaft zu besitzen. Die Kunst be-steht also darin, auf einer Seite etwas aufzuopfern,w" dadurch auf der andern zu gewinnen, oder aufder einen Seite nicht so viel zu gewinnen suchen,als wohl rhunlich wäre, um andere Vorzüge dadurchnicht gänzlich z„ verlieren. Es ist daher nöthig eingewisses Gleichgewicht zn erhalten. Dazu gehörtaber, daß mau ungefähr wisse, was für eine GestaltOe<. rechn. Em. Theil. cXl.NI. L