Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst. 479

lich 29 Fuß 6 Zoll lange und 6 Zoll Drckö. ----- v,das Bugspriet, ein Mast; der sich vorn ub-eden Bug neigt und mit der Wasserlinie einen Win.kel von 30 — 33 Graden macht. Der über dasSchiffsbord hinaus ragende Theil hüt die Länge desSegelbalkens, nämlich 44 Fuß, die ganze Lange be-trägt aber noch i /5 mehr, oder 61 Fuß 6 Zoll.Seine größte Dicke ist das Mittel zwischen der desgroßen und des Fockmastes, nämlich 3 Fuß. DaSBorende ist um i/6 dünner, folglich 2 Fuß 5 Zolldick, .und mit einem Efe shaupte versehen« Die Spur,oder der Klotz, oder das Kiffen des Bugspriets liegtauf dem ersten Verdeck, ungefähr einen Fuß vordem Fockmast, so daß der Fuß des Bugspriets demFockmaste oft sehr nahe ist. Er liegt auf einem 5 bis6 Zoll dicken untergelegten Stück, ist ungefähr auf35 Grad gegen den Wasserpaß geneigt, geht unterdem Brustbande, welcher den Untertrempel der Pfor-ten für die Jäger macht, aUS dem Schiffe, undkommt 1 bis 2 Zoll über dem Vorsteven heraus,aus welchem es nie aufliegen muß, damit es beimStampfen den Vorsteven nicht erschüttert, gegenwelchen das ganze Vorschiff verbunden ist. EsLiegt auf der Höhe der obersten Riegelungen vornauf dem Scheg. Man findet jedoch auch Einige,welche das Bugspriet auf dem inneren Steven ruhenLassen, und diese lassen dann einen Raum von einem«der anderthalb Zollen zwischen dem Kopf des Vor-steven und dem Bugspriet. An seinen Fuß hat dasBugspriet einen hohen oder stachen Zapfen, der eshindert von seinem Kissen herunter zu fallen. — 2 ,Klüfcrbaum, mit welchem Namen man dieErtenge oder die Verlängerung des Bugspriets be-nennt. Vormals stand sie aufrecht, läuft aber jetztnut diesem in gleicher Richtung fort und kann durchvas Eselshaupk ein- und ausgeschoben werden. Seine