180 Schiffbaukunst.'
Lange ist der des Segelbalkens gleich, und i/4s der-selben bestimmt feine Dicke. Jene beträgt dem zu-folge 44 Fuß, und diese 9 Zoll.—ek, die blindeRaa, welche genau die Länge und Dicke der Vor-marseraa hat, und am Bugspriet auf s/z seiner Längebefestiget ist. -—st, die Schiebblinde Raa,welche ganz die Größe der großen Bramraahat. — t 2 , der Flaggenstock, oder Stab, vonwelchem die Flagge weht; er sieht in einem Esels-haupte in der Mitte des Heckbords, und hängt inder Richtung des Spiegels zurück. Er ist um 2/5länger, aber um 1/5 dünner, als die große Bram-stenge; seine Länge beträgt demnach 39 Fuß, dieDicke 9 Zoll. — üc, der Vorflaggenftock, wel-cher auf dem Oberende des Bugspriets steht und 4/sder Länge und 5/8 der Dicke des Klüferbaunis hat.Erstere beläuft sich folglich auf 35 Fuß und letztereauf 5 Zoll. Der Top oder Knopf von beiden hateine Scheibe, um die Flaggen aufzuhissen oder zustreichen, nämlich aufzuziehen oder herabzulassen.Außer diesen sind noch einige andere Stücke Rund-holz; z. B. die Spieren, um die Raaen zu ver-längern, die Brodwinner-Raa oder der Brod-winnerbaum um den Besaan zu vergrößern; da si*aber selten, und nur bei wenigem Winde dienen, so sindsie gewöhnlich bei dem vorräthigen Rundholze. Zu*Uebersicht der Verhältnisse des Rundholzes auf Schis"fen von verschiedener Größe, dient nebenstehend^Tabelle.
Was das Tau. und Tackeltverk, Flg.820^anbetrifft, so gehören diese so genau zusammen, dapdaS eine ohne das andere größtentheils unbrauch^*wäre; sie werden daher gewöhnlich, so wie siebraucht werden, auch unzertrennt betrachtet. Unts*dem Tackelwerk begreift man alle Blöcke, Scha-ben und anderes hölzernes, metallenes oder eisern^