Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

steht. — 33, das Kreuzbramstenge. Stagse-gel, welches selten gebraucht wird, und Verhältniß*mäßig kleiner, als das vorige ist.—34, der Kreuz«flieger oder Ober-Kreuzstenge-Stagsegel,welches kleiner, als das vorhergehende ist, und nochseltener gebraucht wird. — 35, das Kreuz leise*gel. Es hängt, wie die andern Maröleisegel, an denbeiden Nocken der Kreuzraa, an den Seiten desKreuzstgelS. — 36, das Kreuz gaffelsegel, einSegel über dem Besann, an der Kreuzstenge, daSaber nur höchst selten beigesetzt wird. — 37, derBrodwinner oder Treiber, ein Leisegel, welchesan einer Raa an die Nock der Besaanöruthe ge-hängt und vermittelst einer Stange oder Spier, wel-che über die Seitengallerie hinauöliegt, ausgespanntwird. — 38, das Wassersegel, ein Segel, daöman noch an der Spier des BrodwinnerS aussetzt.Diese hier angeführten Segel gehören einem fregattischgebaueten Kriegsschiffe an. Die nebenstehende Tasbelle dient zur Uebersicht der Größe der vorzüglich*sten Segel auf Schiffen von jedem Range.

Um zu prüfen, ob ein Schiff gut Segel tra-gen werde, ist folgendes zu wissen nöthig. Da derWind die Kraft ist, welche die Schiffe in Bewe>gung setzt, so würde man sich umsonst bemühen, deinBoden des Schiffes eine zur Zertheilung des A-astfers vorzüglich vortheilhafte Gestalt zu geben, wenadas Schiff nur wenig Segel führen könnte. EinSchiff welches sehr leicht durch das Wasser führstkönnte dessen ungeachtet in Rücksicht der Fahrt, dN«s läuft, einem Schiffe 8 nachstehen, dessen Boveeine zur Zertheilung des Wassers weniger vortl^haste Gestalt hätte, wenn das Schiff 6 mehr S>egel führen und den Wind in größerem Maaße a"i*fangen könnte, als das Schiff Ein geraumeoder em Seitenwind, welcher die schnelle Fahrt der