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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

wagerechte Lage erhalten, wenn gleich sein Schwer«Punkt beträchtlich oberhalb des Punkts u läge, inwelchem sich der ganze Druck des Wassers verei-niget.

Da man sich hier mehr auf dasjenige beschrän-ken muß, was mehr unmittelbare Anwendung aufden praktischen Schiffbau hat, so scheint eö zurei-chend zu seyn, angehenden Schiffbauern angezeigtzu haben, in wiefern die Steife der Schiffe vonihrer Schwere und dem Druck des Wassers ab-hängt, und ihnen anzuzeigen, daß Bouguer'S Un-tersuchungen über Körper, deren Gestalt der Formder Schiffboden sehr nahe kommt, ergeben, daß derPunkt, welcher die äußerste Gränze der Lage desSchwerpunktes bestimmt, sehr nahe über dem Was-serspiegel liegt. Man muß also, ohne sich ängstlichum die genaue Lage dieses Punktes zu bekümmern,bei dem Bau und der Stauung die Einrichtung zutreffen suchen, daß der Schwerpunkt des ganzenSchiffes nicht oberhalb des Wasserspiegels zu liegenkomme. Der Schwerpunkt kann aber nach der Ge-stalt des Schiffes, und vorzüglich seines im Wassergehenden Theiles, oder nach der Verstauung der La-dung, höher und niedriger liegen, welches hier er-läutert werden soll. Zuerst ist es ausgemacht, daßdie Höhe und Schwere aller über dem Wasserspie-gel liegenden Theile des Schiffes den Schwerpunktdes Schiffes höher bringen, und folglich die Steifedes Schiffes vermindern. Je niedriger man also dieVerzäunung macht und je mehr man alle Oberlastzu v- rmindern sucht, desto mehr wird die Steife de6Schiffes gewinnen. Durch Anwendung dieses Mit-tels auf alle Theile über Wasser machte Herr deGoyon, Sce-Kapikain in Frankreichs Flotte, daßSchiffe, die man vorher für zu rank gehalten hatte,die gehörige Steife erhielten, um gut Segel zu tra-