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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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210 Schiffbaukunft.

und Größe der Schwankungen vermindern, ob esgleich gar nichts, oder nur unbeträchtlich zur Steifedes Schiffes beitragen wird; denn wenn man sichein, wie Fig. 8209, geneigtes Schiff denkt, so wirddie Planke d (j nichts zur Wiederherstellung seinerwagcrcchten Lage beitragen können; weil es aber im-mer vortheilhaft ist, die Heftigkeit und Geschwindig-keit, mit welchen die Schwankungen einander folgen,möglichst zu vermindern, da sie allemal unbequemund nicht selten gefährlich sind, so erreichen dieSchiffbauer den Zweck, welchen man durch diePlanken st erreicht, durch die Höhe des Kielsoder die Einziehung der Liegcr L, Fig. 8214, unddas Scharf vorn und hinten, unterhalb der Schnei«düngen. In Ansehung des Stampfens will du Ha-in cl kein besseres Mittel dagegen haben, als in al-len Gegenden des Schiffes die Geraumigkelt des imWasser gehenden Stücks, der Last, welche es tragensoll, möglichst genau verhältnißmäßig zumachen. Esist sehr gefährlich diese Vorsicht zu vernachlaßigen.Um in Ansehung der übrigen Mittel verständlich zuseyn, die man anwenden kann, um den Vorfällenvorzubeugen, die von heftigem Stampfen entstehenkönnen, soll ein Schiff in Ruhe angenommen wer-den, und eine hohe Welle, welche gegen sein Vor-derthcil anläuft. Wenn das Schiff vorn voll gehal-ten ist, das heißt, wenn die Schueidungen nicht zuhoch liegen und die Spanten gehörig weit sind, stwird das Schiff, wenn ihm die Welle begegnet, tie-fer ins Wasser kommen und einen beträchtlich grö-ßeren Raum in demselben einnehmen, wodurch esdenn unfehlbar über das Wasser gehoben wird. Esist nicht zu leugnen, daß es wieder fallen wird, st'bald es ihm vorn wieder an gehörigem Wasser fehlt;allein dieser Fall ist nicht so hart, wie vorausgefth^worden, daß die Spanten sich atlmählig bis ober-halb des Wasserspiegels erweitern sollen; da n«>n