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Schiffdaukunst.
tugal, Italien und in andern Ländern, wo der Hanfselten und theuer ist, werden für leichtere Schiffeauch viele Taue aus dem Baste des Feigenbaumesoder aus einer Art Binsen gedrehet, weiche die Al-ten 8psrtuni nannten, und eben dazu gebrauchten,noch jetzt sind sie am Mittelländischen Meere unterdem Namen Sparten bekannt. Die davon gemach-ten Taue sind sehr stark und halten im Wasserlange aus. In der Berechnung der Dicke der An-kertaue befolgt man verschiedene Theorien. Einigenehmen für jeden Fuß der Schiffsbreite einen Hai-ben Zoll für den Umfang der Taue 44:2---22 Zoll.3» Holland ist die Berechnungsart zusammengesetz-ter. Man addirt die Lange und Breite des Schiffesund schneidet die letzte Ziffer davon ab; die zweivorstehenden geben das Maaß des Umfangs deSschwersten Taues an 140-P-44--184. Diese Be-rechnungöart giebt 18 Zoll, folglich eine geringereDicke, als die vorhergehende. Die Ankertaue sindgewöhnlich 150 Faden oder Klafter, oder 900 Fußlang, und bei dieser Lange und berechneten Dickemüßen sie wenigstens das doppelte Gewicht des An-kers haben, zu dem sie gehören, und davon sie benanntwerden. Die Taue der Werfanker sind nur 125 Fa-den lang. Man hat auch Kabel, die nur 120 Fa-en Lange haben. Letztere dient unter dem Namend ^ Maaß der Entfernung, in welcher
>e Schiffe einer Flotte von einander segeln, und zuähnlichen Bestimmungen großer Weiten»Drehende Tabelle zeigt bei bestimmter Länge unde das Gewicht der Ankertaue. Es ist nicht üb-ol-.vu ^ länger, als 150 Faden zu machen., ob-n^l- wohl zuweilen in dem Fall ist, längere
^'3 haben, wenn man in sehr tiefem Wasser
ern muß, welches zwar selten in mehr als 40en lothrechter Tiefe zu geschehen pflegt; denn