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Schiffbaukunst.
mußten, und daher nicht so leicht zersprangen, waSjedoch mit der Meinung vieler kundiger Artilleristenim Widerspruch steht; nur in der Kajüte stehengewöhnlich metallene Kanonen, weil sie dadurch schö«ner und geräumiger wird. Sowohl um die eisernenKanonen vor dem Einfluß der Feuchtigkeit zu be-wahren, als um ihnen ein schönes Ansehen zu ge-ben, pflegt man sie von der Traube bis an dasHalsband mit schwarzer Oelfarbe, das Halsbandselbst und den Kopffriesen roth und die Fläche derMündung weiß zu bemalen. Die Windpfropfen,welche die Mündung verstopfen, damit das See-wasser nicht eindringe, sind schwarz, und stechen a"sdem weißen Umkreise sehr gut ab. Oben, vom Zünd-lochs bis über den Kopffriesen, ist eine weiße Liniegezogen, welche zeigt, ob man die Kanone rechtsoder links zu richten habe, an jeder Seite des Stücksläuft eine ähnliche Linie, 90 Grade von jener, voisBodenstück bis an die Mündungsfläche, an welchesman- sehen kann, ob höher oder niedriger geeichtwerden muß. Dies giebt freilich keine genaue Nicki"<ung; allein bei der schwankenden Bewegung desSchiffes ist sie größtentheils hinreichend, und einegenauere, auch bei der besten Richtmaschine, festesmöglich. — Die Karonaden wurden zur AHdes Nordamerikanischen Krieges von dem ScheHländer Carron erfunden und nach ihm benannt,auch sind sie vorzüglich zum Gebrauch auf denten berechnet; sie schienen auch wirklich ihremzweck sehr gut zu entsprechen, welcher war, einschuh zu haben, das bei schwerem Kaliber, leichtals das gewöhnliche wäre. Um diese schwer zu veeinigenden Eigenschaften miteinander zu verbinden-that man zwar Verzicht auf einen Theil der tvenauigkeit und der Schußweite, da ohnedies die Hgend« See dem Schiffe jene schwankende BewegEe