Schiffbaukunst. 225
die See nicht in zu heftiger Bewegting ist, so lie-gen sie neben oder hinter dem Schiffe angebunden;ist aber die See zu stark bewegt, oder man segeleauf offener See, so liegen sie entweder auf demQuerbalken oder auf dem vorräthigen Rundholze,wo sie mit Tauen- Blöcken und Haken befestigetsind, oder sie hängen in der Gegend zwischen dergroßen Rüste und der Fockrüsie, außerhalb an bei-de,, Seiten des Schiffes. Wenn man sich daher ih-"r bedienen will, so ist man jedesmal genöthiget-sie auszusetzen, und nachdem man sich ihrer bedienthat, wieder einzusetzen. Beides geschieht mit ebendenselben Tackeln, jedoch auf eine entgegengesetzteWeise. Um die Schaluppen und Boote auszusetzen,hängt man zuerst dje Haken der untern Blöcke derRock- und Seitentackel des großen und des Fockmastes,in die am Vor» und Hintersteven der Schaluppenbefindlichen eisernen Ringe, und hebt solche vermit-telst der Seitentackel in die Höhe, bringt sie dann"sit den Nocktackeln über Bord, streicht dann allevier Tacket zugleich, so daß sie geschwind und leicht^fs Wasser kommt. Auf der Rheede werden dieSchaluppen und Boote gewöhnlich alle Morgen aus-sieht und alle Abend wieder eingesetzt.
^ Was das Geschütz anbetrifft, als den dritten^ul der Ausrüstung eines Schiffes, so ist dessenImon oben, S. 76 u. f., erwähnt worden. Dasiqwere Geschütz auf den Kriegsschiffen besteht ausanonen, Karouaden und aus Drehbassen,vn verschiedenem Kaliber. Auf der Holländischengab man in den Jahren 1780 — 1784,u) Theilung von Courtlary, den eisernenaus Schweden den Vorzug vor den me-«, ^n, weil sie sich, nach der Bestimmung derwi ' nicht so geschwind und stark erhitztene d,e letzter,,, folglich nicht so oft abgekühlt werdenDer. rechn. tzn,. Theil. H