Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

mit sie auch essen kann. In einer Stunde ist ge-wöhnlich Alles vorbei, und es wird sogleich daö Ganzein Ordnung gebracht, weil Reinlichkeit der Abgott derHolländer ist. —

Was die Schnelligkeit eines gnt gcbauetenSchiffes anbetrifft, so hat man beim Ablaufen einerFregatte folgende Beobachtungen gemacht. Sie war150 Fuß lang und ihr Gewicht betrug 660 Tonnenoder 1,320,000 Pfund. Der Ballast wog 40,000und der Schlitten 60,000 Pfund. Die Neigungdes letzteren war 13 Linien und die der Betunq, zwi-schen dem Schiffe und dem Wasser, welche 18 Fußlang war, 16 Linien auf jeden Fuß der Länge.In den ersten 8 Secunden durchlief dasselbe nur 5Zoll 5 Linien; in den 14 nächsten Secunden 2 Fuß3 Zoll 6 Linien; seine sehr langsame, doch ununter-brochene Bewegung »ahm jetzt merklich zu, und esdurchlief in den folgenden siebzehn Sekunden einenRaum von 4? Fuß 8 Zoll 6 Linien, und in denletzten 7 Sekunden eine Länge von 100 Fuß.

Welche Menge Holz zum Bau eines Krieges-schiffs gehört, mag folgende Berechnung geben. A«einem Französischen Dreidecker von 116 Kanonensuch 124,886 Kubikfuß Eichenholz und 7835 /r'ubik-fnß Fichtenholz nothwendig, und dieses bloß zum'Dchlstv*gebäude ohne die Masten, Raaen, Blöcke rc. zu rechne«'Angenommen, daß die Hälfte des Holzes durch daBezimmern abfällt, dagegen aber, daß ein KubikfußHolz mir dem dazu gebrauchten Eisen 70 Pfundwiegt, so beträgt das Gewicht des DreideckersMillionen und das des Zweideckers über 3 Millio-nen Pfunde. Zum Bau eines Englischen Kriegs-schiffes von 100 Kanonen gehören 1000 große ^chen; 200,000 Pfund Eisen. Zu allen Segeln 65^Französische Ellen Segeltuch. Alles dazu gehör»Tauwerk wiegt ungetheert 164,260, und gech