Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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258 Schiffbaukunst.

trifft, woran aber nichts liegt; dasselbe gilt auchvom Lufspant im Vorschiffe.

Was den Belauf des untersten Verdecks an« >betrifft, so bestimmen auch die drei Punkte, welche !die Tiefe des Hols bezeichen, den Belauf desuntersten Verdecks, welches vorn und hinten umetwas steigt, damit die Barckhölzer von den Pfortenund den Speigaten desto weniger unterbrochen wer«den. Da übrigens dadurch die vordersten und hin-tersten Kanonen der untersten läge etwas höherkommen, so kann man sich ihrer noch bedienen,wenn man die Pforten für die mittelsten nicht mehroffen haben kann. Noch eine dritte Ursache ist, daßdas Steigen des Verdecks nach vorn und hintendas Wasser hindert, an den Enden des Schiffesstehen Zu bleiben, wenn auch das Schiff den Rückenbrechen sollte. Eine krumme Linie durch die dreiPunkte !<., I, 1^, giebt den Belauf des unterstenVerdecks. Die einzige nöthige Bestimmung dieserkrummen Linie, nach Müller, ist: daß wenn mandurch die Punkte X 1^ eine Sehne zu derselbenund durch den Punkt I eine der Sehne paralleleLinie zieht, die krumme Linie nach ihrem ganzenBelauf unter der zuerst genannten und über derzuleht genannten Linie liegen müsse. Man kann aucheinen Kreisbogen durch diese drei Punkte nehmen.Noch Andere bestimmen außer dem von dü Hamelangegebenen Punkte, noch ein Paar andere zwischender angezeigten Gränze des Belaufs ihrer Krüm-mung, auf zwei ungefähr gleich weit vom Haupt-spant entfernte Spanten, davon eins im Vor- daSandere im Achterschiffe liegt, und ziehen dann durchdie fünf Punkte eine krumme Linie. — Die U"-tcrtrempel oder die unterste Gränze derGeschützpforten sollte eigentlich in allen Schiffswelche Geschütz von gleichem Kaliber führen, gleich