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Schiffbaukunst.
die Schiffe Fig. 8221 vorgestellt sind, so würden mitHülfe der schwarzen Linien, die Umrisse aller Ach-terspantcn eben so auf dem Hauptspant erscheinen undden Belauf der einzelnen Spanten darstellen. Dadie beiden Seiten des Schiffes einander genau gleichseyn müssen, so hat man es für binrcichend gebaltcn,die Verspanten an einer Seite, z. B- am Steuer-bord, und die Achterspaincn an der andern Seite,z. B. am Backbord, vorzustellen, und dadurch siebtman aus einem einzigen Risse alle Spanten, sowohldie im Vorschiffe, als auch die im Achterschiffe. Uebri-gens wird das Auge, welchem das Schiff als einRiß dargestellt erscheint, daß es immer die wahrenUmrisse der Spanten im Spantenriß, und eben dieseSpanten im Seitenriß als gerade Linien sieht, sehrweit vom Schiffe angenommen, Was nun dasHaupt-, Mittel- oder Lehrspant anbetrifft, soist dieses das weiteste im Schiffe. Die meistenSchiffbauer weichen in der Gestalt, die sie ihm ge-ben, etwas von einander ab. Dieserhalb findet manauch sy mancherlei Verfahren dieselben gu zeichnen.Räch Müller soll auch dem größten Theoretiker dieBestimmung der Form des Haupkspants immer einehöchst schwierige und verwickelte'Ausgabe bleiben, daßer mehr als hinreichende Ursachen finden würde, aneiner für alle Fälle passenden Auflösung derselben zuverzweifeln; es giebt keine theoretischen Bestimmun-gen, bis seht sind es bloß Erfahrungen und Vers«»che, welche die Gestalt des Hauptspantt> bestimmen.Die vorläufigen Arbeiten zur Zeichnung der Hanpt-spamen sind folgende, Fig. 8222. Man ziehe die-Ame L, die Oberkante des Kiels, wenigstens solang, als dgs größte Weit des Schiffes. Man zieheferner die Linie 0 vyn gleicher Länge mit -F. Lj und derselben parallel. Ihre Entfernung von Hsst dre Hohe des Top6 des Liegers über der Ober-