Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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284 Schiffbaukrmst.

fläche des Kiels. Man theilt die Entfernung zwi-schen 6 v und ^ ö in zwei gleiche Theile, undziehe 6 8 mit den beiden eben genannten parallel;es sind die Gränzen des Flachs der Lieger. Zwei-tens zieht man die Linie 0 8 der schon gezogenenparallel und von 6 um die Tiefe des Hols ent-fernt; es ist die Linie des Hols oder die Linie desuntersten Verdecks im Hauptspant. Unterhalb derzuletzt gezogenen Linie ziehe man den Wasserspiegelso weit unter der Linie des Hols von ihr entfernt,als der Wasserspiegel auf dem Seitenriß unter demBelauf des untersten Verdecks in, Hauptspant ent-fernt war. Ziehe auch 5 mit 6 8 parallel, aufdie Entfernung der Höhe des untern Zwischendecksvon Planke zu Planke gemessen. Es ist die Liniedes zweiten Verdecks. Endlich ziehe man noch dieLinie 8 mit § K. parallel, und um die Höhe deöobersten Zwischendecks, oder die Höhe, auf welcherdas Schiff verbunden ist, von ihr entfernt. Manerhält dadurch bei Dreibcckern die Linie des drittenVerdecks und bei Zweideckern die Höhe des Span-tentops'. Fiz. 8222. und 8223. zeigt die Ueberein-stimmung dieser Punkte im Seitenriß mit den gleich-namigen Linien des Spantcnnsses. Wenn alle dieseparallelen und wasscrpassen Linien gezogen such,fälle man das Loth O, welches das Schiffzwei gleiche Tbeile theilt. Da man nun auf demSpantenriß, die Verspanten auf einer und die Ach"terspanken auf der andern Seite gewöhnlich zu zeich"nen pflegt, so wird diese Linie, die Mittelliniegenannt, sowohl den Vorsteven, als auch den Ach"tersteven in der Mitte der Länge nach durchschnc'-den. Man ziehe ? t) und U 8 parallel mit ^ 0,und um das Weit des Schiffes von einander, odervon 0 um die Hälfte dieses Weite entfernt, wA"che die Lothe des Werts genannt werden.